Das Italienische Broomball Komitee (Comitato Italiano Broomball, kurz C.I.B. genannt), mit Sitz in der Provinz Bozen, zählt ca. 420 eingeschriebene Mitglieder, unter ihnen Mitglieder des Komitees, Spieler und Schiedsrichter. Sie sind in 2 Sektionen aufgeteilt: Männer (2 Ligen: Golden League und Silver League mit insgesamt 16 Mannschaften) und Frauen (1 Liga mit 6 Mannschaften). Die Mannschaften stammen aus Südtirol, dem Trentino und dem Veneto. Das Komitee besteht aus 9 Elementen mit verschiedenen Aufgabenbereichen: Präsident, 2 Vizepräsidenten (einer jeweils für die Frauen- bzw. Männersektionen), Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit und für den Kontakt mit den Mannschaften, um den Sport voranzutreiben, Verantwortlicher für Website und der Sportrichter. Der neue Ausschuss, von der Vollversammlung mit einer Mehrheit gewählt, weiß, dass viel Arbeit zu leisten sein wird, aber gerade dies spornt dazu an, die Ziele zu erreichen. Welche wären: eine größere Verbreitung des Sports, weitere Vereine in anderen Regionen mit einzubeziehen, mehr Medienpräsenz, eine Anerkennung des Sports durch den Italienischen Verband für Eissportarten (F.I.S.G.) und den daraus folgenden Eintritt in die F.I.S.G. Zu guter letzt das Ziel, welches die gesamte Broomballwelt erreichen will, die Anerkennung des Broomball als olympische Sportart. Des Weiteren möchte man unbedingt den Sektor Frauen ausbauen, welcher – ehrlich gesagt – schon einmal bessere Zeiten erlebt hat.
- Grandicelli Giancarlo (Ehrenpräsident)
- Bortolotti Ivano (Präsident)
- Schmid Lino (Vizepräsident Sektion Männer)
- Maria Cristina Hausl (Vizepräsidentin Sektion Frauen)
- Bortolotti Ivano (Kassier)
- Costanzo Michele (Schriftführ)
- Caser Sergio (Spielerlizenzen, Versicherungen und sportärztliche Untersuchungen)
- Tait Mirko (Website und E-Mailverkehr)
- Ebnicher Enrico (Sportrichter 1. Grades)
- Renato Pagutti (Inspector C.I.B)
- Marco Marangoni (Presse und Media)
- Alfred Huebser (Organisatoner Veransaltunger und Beforderung von Neuen Teams)
Auch wenn unsere Geschichte noch nicht sehr weit zurück reicht, lassen uns die vergangen Jahre positiv in die Zukunft blicken, da sich unser Sport, welcher zuerst nur in der Umgebung von Bozen praktiziert wurde, bald auf die ganze Provinz Südtirol (Unterland, Vinschgau, Eisack- und Wipptal, Pustertal und Eggental) ausbreitete. Von dort aus verbreitete er sich in der Nachbarprovinzen Trentino (Val di Non, Val di Sole, Val di Fiemme, Pinetano e Rotaliana) und – wenn auch nicht so stark – Belluno (Belluno, Auronzo). Wir wissen auch, dass Broomball in vielen anderen Gebieten der Region Südtirol-Trentino auf Freizeitlevel gespielt wird, und wir hoffen, dass einige dieser Mannschaften noch dem C.I.B. beitreten werden, wie es auch schon in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen ist. Auch die Organisation und die Auswahl der Spielstätten der Italienmeisterschaften ist so aufgebaut, dass man den Sport an Orte bringt, wo er noch nicht so bekannt ist, bzw. Freizeitmannschaften an Orte zu bringen, wo Broomball schon verbreitet ist und praktiziert wird. Das Italienische Broomball Komitee wird alle 2 Jahre gewählt. Die Hauptaufgabe ist es, die Italienischen Meisterschaften zu organisieren, was in Zusammenarbeit mit dem C.I.A.B. (Comitato Italiano Arbitri Broomball, dt. Italienischen Komitee der Broomball-Schiedsrichter) erfolgt. 2007 wurde das Regelwerk dem des Internationalen Verbandes angepasst, hauptsächlich aus dem Grund, weil die Broomballwelt auf die Olympiaden 2010 in Vancouver schaut. Neben den nationalen Meisterschaften hat das C.I.B. immer viele kleinere Turniere organisiert, auch für wohltätige Zwecke (siehe „Memorial Costazza“, „l‘ A.V.S.I.“, usw.). Auch im Organisatorischen, sei es intern sowie auch extern, zum Zweck der gesamten Bewegung des Broomballs, ist das Komitee davon überzeugt, das Richtige in den letzten Jahren getan zu haben, indem man die innere Struktur erneuerte und an die verschiedenen, Mitglieder bzw. Mannschaften hohe Ansprüche stellte, sei es in Zusammenhang mit den Versicherungen gegen Unfälle und Zivilrecht, sowie auch mit der seit Jahren zur Pflicht gewordenen sportärztlichen Untersuchung oder auch mit der Auswahl der Sportstätten, in welchen die Mannschaften ihre Heimspiele in der Meisterschaft austragen, welche mittlerweile fast alle überdacht sind. Auch auf den Sektor Schiedsrichter wird immer geachtet, welcher zwar ein Teil des C.I.B. ist, jedoch über eine eigene, autonome Organisation (C.I.A.B.) verfügt und zur Zeit 20 eingeschriebene Mitglieder hat. Es bleibt noch viel zu tun, jedoch glauben wir, dass wir auch in Zukunft noch einiges erreichen werden und uns unser Sport immer die verdiente Zufriedenheit und Anerkennung geben wird. Und da wir schon beim Thema Werbung für Broomball sind: das C.I.B. hat auch versucht, seinen Mannschaften die Möglichkeit zu bieten, an den verschiedenen Weltmeisterschaften teilzunehmen und dafür zu werben, dass sie an den verschiedenen Turnieren im Ausland (Deutschland und Schweiz) teilnehmen. 2006 wurden wir vom Tourismusverband der Stadt Como eingeladen, an der Veranstaltung „Città dei balocchi“ teilzunehmen und wir haben es geschafft mit 2 Männer- und 2 Frauenmannschaften teilzunehmen. Neben uns spielten noch eine Mannschaft aus Deutschland und eine frei zusammengestellte Mannschaft aus Como, welche hauptsächlich aus Basketballspielern der U.I.S.P. bestand und welche noch nie in ihrem Leben diesen Sport ausprobiert hatten. Dieser Tag war für uns zwar sehr anstrengend, jedoch noch viel mehr war es ein Erfolg für uns, im Sinne der persönlichen Erfahrung jedes einzelnen von uns, sowie auch im Sinne des Aufeinandertreffens mit Menschen, die diesen Sport kaum oder überhaupt nicht kannten. Wir standen jedem Interessierten zu Verfügung, um zu erklären, was Broomball eigentlich ist und konnten einigen Kindern sogar etwas Grundwissen über diesen Sport beibringen.
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